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WDCA 2020 NEWS

Landsberg am Lech, 6.10.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Ausschreibung des Wettbewerbs voraussichtlich auf November 2020 verschoben.

Die Abgabefrist ist nun für den 10. Januar 2021 geplant.

Das geplanten Konzert und die Preisverleihung im März 2021 in Vilnius wird als Aufzeichnung und Life-Streaming geplant.

Dazu sollen die Siegerkomposisitionen in Vilnius eingespielt und aufgezeichnet weden.
Die Preisverleihung wird als Online-Übertragung stattfinden und soll durch die Medienpartner (Radio, Fernsehen, Internet) übertragen werden.

Entsprechend der Entwiclung der Pandemie und Einschränkungen für öffentliche Veranstaltungen behalten wir uns noch Änderungen vor.

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Ausstellung exhibition

Verlängerung der Austellung

Die erfolgreiche Ausstellung „Von Litauen nach Landsberg“ die im April in der Säulenhalle in Landsberg gezeigt wurde,erscheint in einem neuen Format und zweisprachig.

AUSSTELLUING
VON LITAUEN NACH LANDSBERG
DAUER 6. bis 27. Mai 2018

Im Foyer des Historischen Rathauses in Landsberg am Lech.

 

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exhibition

Abba Naor in Landsberg

Abba Naor, Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees und Überlebender der KZ-Außenlager Kaufering machte sich vor Ort schon einmal ein Bild von den Vorbereitungen zur Internationalen Deutsch-Jüdischen Festwoche vom 7. Bis 13. Mai 2018 in Landsberg.

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung „Von Litauen nach Landsberg“ noch einmal gezeigt, diesmal auch in einer englischen Version für die zahlreichen Gäste aus Amerika, Israel, Kanada, England und Neuseelend.

Der gebürtige Litauer Naor ist Schirmherr des Wolf Durmashkin Composition Award. Die Siegerkompositionen werden im Rahmen des Jubiläumskonzertes am kommenden Donnerstag jeweils um 13 und 20 Uhr im Stadttheater uraufgeführt.

Das hochkarätig ausgerichtete Konzert mit dem Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie unter Mark Mast erinnert an den großen Dirigenten Leonard Bernstein. Er hatte am 10. Mai vor 70 Jahren im Landsberger DP-Lager ein Orchester überlebender Musiker des Holocaust dirigiert und ging damit in die Geschichte ein.

AUSSTELLUING
VON LITAUEN NACH LANDSBERG
DAUER 6. bis 27. Mai 2018

Im Foyer des Historischen Rathauses in Landsberg am Lech.

Foto: Wolfgang Hauck

 

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Donation Spenden

Sparkassen-Stiftung unterstützt den WDCA

Die Sparkasse Landsberg-Dießen unterstützt über ihre Stiftung den Wolf Durmashkin Composition Award des Landsberger Kulturvereins „dieKunstBauStelle e.V.“ mit einer Spende von 10.000 Euro.

Damit wird ermöglicht, dass Ehrengäste aus Israel und Amerika an der Preisverleihung am 9. Mai und dem Bernstein-Jubiläumskonzert am 10. Mai teilnehmen können.

„In Anbetracht der historischen Ereignisse und der heutigen gesellschaftlichen Verantwortung hat der Stiftungsvorstand der Sparkasse die Spende zur Jüdisch-Deutschen Festwoche die Unterstützung mit großem Einvernehmen zugesagt und freut sich, einen Beitrag zu dieser bedeutenden Veranstaltung geleistet zu haben“, betont Thomas Krautwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Landsberg-Dießen und Stiftungsvorstand.

Vl.n.r.: Wolfgang Hauck und Thomas Krautwald
Foto: Conny Kurz

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Film

FILM: CREATING HARMONY

FILMFORUM LANDSBERG

The Displaced Persons Orchestra from St. Ottilien – OmU

7. Mai 2018 20:00 Uhr

Stadttheater Landsberg
Englisch mit deutschem Untertitel

Eintritt frei

Das „Displaced Persons Orchestra“ wurde im Mai 1945 in St. Ottilien gegründet. Unter anderem konzertierte es im Umfeld der Nürnberger Prozesse. Es war das erste und bedeutendste DP-Orchester in der amerikanischen Besatzungszone.

Der Film erzählt die bewegende Geschichte des jüdischen Orchesters von 1945 bis 1948. Das Orchester spielte in gestreiften Konzentrationslageruniformen vor einem Banner mit der Aufschrift „Am Yisroel Chai“ („Das Volk Israel lebt“). David Ben Gurion erlebt das Orchester ebenfalls mit.

Am 10. Mai 1948 dirigiert Leonard Bernstein das Orchester auf eigenen Wunsch im DP-Lager Landsberg. Der Film wird erstmals mit deutschen Untertiteln und in einer technisch aufbereiteten Fassung gezeigt.

Der Filmemacher John J. Michalczyk, USA, und Nachkommen der Musiker sowie weitere Zeitzeugen werden anwesend sein. Im Anschluss findet ein Gespräch mit Diskussion statt.

Die Aufbereitung des Films durch den Verein dieKunstBauStelle und der freie Eintritt werden durch eine Förderung der Hans-Heinrich-Martin-Stiftung ermöglicht.

Auch dieser Abend ist ein Teil der Veranstaltungen im Rahmen der “Internationalen Jüdisch-Deutschen Festwoche“.

www.filmforum-landsberg.de

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Ausstellung

Ausstellung Gästebuch

Nur noch bis Mittwoch 4. April 18:00 Uhr

AUSSTELLUNG
Von Litauen nach Landsberg

Säulenhalle Landsberg am Lech
Mittwoch von 11 bis 18 Uhr

GÄSTEBUCH
Die Meinungen im Gästebuch sind eindeutig:

„Die Ausstellung sollte eine Dauerausstellung werden.“

„Ich fände es schön, wenn die Ausstellung einen festen Platz in Landsberg bekommt“

„Eine sehr gut und intensive recherchierte Ausstellung! Eine Arbeit, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt – Vielen Dank dafür!“

„Eine beeindruckende, sehr gute erarbeitete Ausstellung, die als Dauerausstellung bleiben sollte.“

„Sich den schmlimmsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen ist UNSERE PFLICHT!
Herzlichen Dank an die Verantwortlichen und Unterstützer der Jüdisch-Deutschen Festwoche und der begleitenden Veranstaltungen – wie dieser eindrucksvollen Ausstellung.“

„Diese Ausstellung brauchte LL schon lange. Nun kann LL nichts mehr verdrängen.“

„Super interessante Karte mit der Verteilung von jüdischen DP-Lagern! Tolle Gestaltung mit den Säulen.“

„In einer Zeit, in der zunehmend viele Menschen einen Schlußstrich unter die Geschichte schreiben möchten, ist die Ausstellung ein wichtiger Beitrag, sich mit der eigenen Geschichte auseinander zu setzten.“

„Sehr herzlichen Dank Herrn Wolfgang Hauck und Frau Karla Schönebeck für die sehr erschütternd ergreifende Ausstellung, den Texten, Bildern und Filme.
Wir hoffen sehr, daß die gesamte Arbeit und so große Leistung zu einer Veröffentlichung als Buch geführt werden kann.“

Aus dem Gästebuch der Ausstellung 2018

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Film

27.3.2018 Film „AUSERWÄHLT UND AUSGEGRENZT“

FILME IM STADTTHEATER ZUR AUSSTELLUNG  

Dienstag, 27. März 2018

20:00 Film: „Auserwählt und ausgegrenzt“
von Joachim Schröder

in Kooperation mit „FILMFORUM Landsberg“ und Diskussion

Anschließend Gespräch und Diskussion mit Joachim Schröder

Eintritt frei

AUSERWÄHLT UND AUSGEGRENZT – Der Hass auf Juden in Europa

Joachim Schroeder wird persönlich anwesend sein und berichten, mit welchen Hindernissen er schon vor Beginn der Dreharbeiten mit Vorurteilen gegen das Thema zu kämpfen hatte und wie die Situation nach der Fertigstellung eskalierte. Daran schließt sich eine Diskussion an.

© Joachim Schröder

Der 90-minütige Dokumentarfilm über den europäischen Antisemitismus von Joachim Schroeder und Sophie Hafner ist zu einem öffentlichen Skandal geworden. Im Auftrag des WDR wurde der Film für den deutsch-französischen Fernsehsender Arte produziert. Joachim Schroeder und Sophie Hafner haben in Deutschland, Frankreich und in den von Israel besetzten Gebieten Palästinas gefilmt, um die gängigsten antisemitischen Erzählungen auf ihre Substanz und moderne anti-zionistische Ressentiments zu untersuchen. Der Dokumentarfilm wird öffentlich kontrovers diskutiert. Am 13. Juni 2017 veröffentlichte das Newsportal Bild.de den Film für die Dauer von 24 Stunden. Nach Prüfung und Nachbearbeitung wurde er am 21. Juni 2017 in der ARD ausgestrahlt. Dennoch steht der Film weiterhin in der Kritik und ist umstritten.

Auch dieser Abend ist ein Teil der Veranstaltungen im Rahmen der “Internationalen Jüdisch-Deutschen Festwoche“.

www.filmforum-landsberg.de

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26.3.2018 Film „Liza ruft!“

FILME IM STADTTHEATER ZUR AUSSTELLUNG  

Montag, 26. März 2018

20:00 Film: „Liza ruft!  – Portrait einer jüdischen Partisanin“
von Christian Carlsen

in Kooperation mit „FILMFORUM Landsberg“
Anschließend Gespräch und Diskussion mit Christian Carlsen

Eintritt frei

Porträt einer jüdischen Partisanin.

© KASSIBER FILM

Das bewegende Filmporträt des Berliner Regisseurs Christian Carlsen begleitet die heute 95-jährige jiddischsprachige Fanja Brancowskaja auf ihren Lebensspuren nach Litauen: in das ehemalige Wilnaer Ghetto, in die Wälder um Vinius und an die Massenerschießungsstätte in Ponar. Dabei zeigt sich, dass die Vergangenheit noch nicht vergangen ist.

Seit rund zehn Jahren gibt es undurchsichtige Manöver des Litauischen Staates, die auf eine Rufschädigung der früheren sowjetischen Partisanen zielen, sowie publizistische Angriffe aus rechtsnationalen Kreisen gegen Frau Brancowskaja. „Liza ruft!“ ist ein politischer Dokumentarfilm über den Holocaust, den jüdischen Widerstand und den aktuellen Stand der Erinnerungspolitik in Litauen. Im Gespräch mit Fanja Brankowskaja, ihren Angehörigen und Weggefährten zeichnet der Film das lebendige Bild einer beeindruckende Frau, die beides ist: ein Opfer fortwährender Verfolgung ebenso wie eine streitbare Akteurin im Kampf um Aufklärung.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Filmemacher und Historiker Christian Carlsen statt.

Der Film ist ein Teil der Veranstaltungen im Rahmen der “Internationalen-Jüdisch-Deutschen Festwoche“ und zum “Wolf Durmashkin Composition Award“.

www.filmforum-landsberg.de

 

 

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Ausstellung

Ausstellung ist eröffnet

„Von Litauen nach Landsberg“ lautet der Titel der Ausstellung, die den geschichtlichen Hintergrund der mit den litauischen Juden aufzeigt.

Die Ausstellung ist noch bis 4. April in der Säulenhalle in Landsberg zu sehen.

Die genänderten Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr

Samsatg und Sonntag 11 bis 17 Uhr

und nach Vereinbarung.

Führungen

Führung mit Karla Schönebeck können direkt vereinbart werden unter:

Telefon 08191 940 96 35‬

 

Foto: Conny Kurz

 

 

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Jury

Gewinner des Wolf Durmashkin Composition Awards

München, 19. Februar 2018

Es gibt wohl kaum einen symbolischeren Ort für die Sitzung der Jury als die heutige  Hochschule für Musik und Theater München im ehemaligen „Führerbau“ in der Arcisstraße.

Erstmals wurde ein Kompositionspreises vergeben, der einem jüdischen Komponisten gewidmet ist, der 1944 Opfer des nationalsozialistischen Terrors und Holocaust wurde: Wolf Durmashkin

In eine anonymen Verfahren wurden die Siegerkompositionen durch die siebenköpfige Jury ermittelt:

Die vier Fachpreisrichter für den Bereich Musik und Komposition, Prof. Dr. Bernd Redmann (HMTM), Prof. Jan Müller-Wieland (HMTM), Prof. Tilman Jäger (HMTM), Mark Mast (Bayerische  Philharmonie) sowie die drei Sachpreisrichter Sonia Beker (Angehörige der Familie Durmashkin und eigens aus den USA angereist), Martin Schleske (Geigenbauer aus Landsberg), Jennifer Czorny (Landsberger Jugendliche der Schülerarbeitsgruppe KZ-Außenlager Lager VII), waren sich –  berührt vom einzigartigen und einfühlsamen Umgang mit der Thematik des Wettbewerbes – schnell einig.

Der erste Preis wurde an die Komponistin, Bracha Bdil, aus Israel vergeben, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigt.

Umso mehr wurde sich die Jury nach Aufhebung der Anonymisierung bewusst, eine symbolträchtige Entscheidung getroffen zu haben, die dem Geist des Wettbewerbs entspricht.

Die Preisträger des ersten Wolf Durmashkin Composition Awards sind:

1. Preis: BRACHA BDIL
Wohnort/Land: Jerusalem/ Israel, Jahrgang 1988

2. Preis: ROSE MIRANDA HALL
Wohnort/Land: York, England, Jahrgang 1991

3. Preis: OTTO WANKE
Wohnort/Land: Wien/Österreich, Jahrgang 1989

Die Preisverleihung findet am 9. Mai 2018 in Landsberg am Lech statt.

Die Uraufführung der drei Werke erfolgt am 10. Mai 2018 ebenfalls in Landsberg am Lech in Anwesenheit der Nachkommen des Namesgebers Wolf Durmashkin und weiterer Ehrengäste und Zeitzeugen.

Foto: Conny Kurz